Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der angenommen wird, dass jedes Verhalten erlernt worden ist und deshalb auch wieder „verlernt“ werden kann. Psychische Störungen entstehen demnach unter anderem, weil ein Kind, ein Jugendlicher oder ein Erwachsener unangepasste Verhaltensweisen erlernt hat.

Da psychopathologische Phänomene im Kindes- und Jugendalter häufig mit familiären und/oder schulischen Erziehungsschwierigkeiten einhergehen und sich wechselseitig bedingen, ist die Einbeziehung der Arbeit mit den Eltern und Bezugspersonen meist sinnvoll und notwendig. Ausgehend von der psychologischen Diagnostik (Wo sind die Fähigkeiten und Defizite, die mit dem Problem zusammenhängen könnten?), Verhaltensanalyse (Welchen Sinn hat das Problem?) und der Zielklärung (Wer möchte was ändern?), soll die Therapie dabei helfen, gemeinsam neue Lösungen zu finden. Die Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen ist bis zu einem Alter von 21 Jahren möglich.